Das Salz, als Speisesalz verwendet, wurde bereits im Altertum für die Konservierung von Lebensmitteln und zum Würzen benutzt. Da es in vielen Regionen rar war, wurde es bisweilen auch als „weißes Gold“ bezeichnet. Auch wurden Kriege um diesen Stoff geführt. Interessanterweise machte nicht die Gewinnung des Salzes es so wertvoll, sondern der Handel und der Transport, der oft nur unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden konnte. Auch wurde das Mineral gerne einmal übermäßig besteuert, um Staatsschulden zu tilgen. Heutzutage kann man sich das kaum mehr vorstellen, ist Salz doch überall kostengünstig zu erwerben.

Welche Sorten Salz gibt es?

Kochsalz
Das Meistverkaufte ist das billige Kochsalz. Es wird industriell gewonnen und anschließend raffiniert. Die Raffinierung bewirkt, dass nur noch das Natriumchlorid erhalten bleibt. Für den Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente enthält es nicht mehr. Aufgrund dessen ist es für menschliche Zellen giftig. Daher kann es unter anderem Beschwerden wie Gallen- und Nierensteine, Rheuma, Bluthochdruck oder Cellulite auslösen.

Steinsalz
Steinsalz ist ein Sorte, dass in Bergwerken abgebaut wird. Entstanden ist es vor vielen Millionen Jahren durch das Austrocknen von großen Meeren. Da es nicht raffiniert wird, enthält es noch Stoffe, die für den menschlichen Körper wichtig und gesundheitsfördernd sind.

Siedesalz
Dieses liegt in Form von Natursole vor. Gewonnen wird es es durch Mehrwasserverdunstung oder durch Bohrlochsolung. Bei der Bohrlochsolung wird Wasser in tiefe Gesteinsschichten gepresst und das vorhandene Salz aufgelöst. Dieses wird als flüssige Salzsole an die Oberfläche gespült. Von der chemischen Zusammensetzung her ist es in etwa dasselbe wie Steinsalz.

Warum ist Salz so wichtig?

Es besteht hauptsächlich aus Natrium und Chlorid, wie die chemische Bezeichnung bereits vermuten lässt. Natrium regelt viele Stoffwechselvorgänge sowie die Reizübertragung von Nerven und Muskeln. Bei Salzmangel wird man sich sehr schnell schlapp fühlen.
Chlorid lässt im Magen Salzsäure entstehen. Diese selbst produzierte Säure spaltet Proteine der Nahrung auf und beseitigt unerwünschte Mikroorganismen.

Wie wird das Salz dem Körper zugeführt?

Die Hauptquellen sind Brot und Brötchen. Danach folgen Fleisch- und Wurstwaren und Milchprodukte wie beispielsweise Hart- und Weichkäse. Durch die tägliche Nahrung werden bereits 80 Prozent des Tagesbedarfes gedeckt.