Süßigkeiten sind definitiv kein Grundnahrungsmittel, aber sie werden von vielen in mehr oder minder großen Mengen verzehrt. Neben Bier, Kaffee und Alkohol, zählen Süßigkeiten zu den Produkten, die mit Abstand am meisten beworben werden.

Süßigkeiten in Hülle und Fülle

Dabei ist das Angebot an süßen Leckereien so vielfältig wie bei keinem anderen Lebensmittel. Es reicht über eine Vielzahl an verschiedenen Schokoladensorten über Bonbons, Gummibären, Marzipan bis hin zu Speiseeis. Diese Liste ließe sich beliebig verlängern. Dabei sind die Geschmäcker sehr verschieden. Alleine bei der Schokolade und beim Speiseeis sind die Geschmacksrichtungen nahezu unbegrenzt.

Süßigkeiten und ihre Inhaltsstoffe

Was alle Süßigkeiten gemeinsam haben, daher stammt sozusagen der Name, sie zeichnen sich durch einen sehr hohen Anteil an Zucker aus. Dieser kann variieren, so hat Schokolade mit hohem Kakaoanteil weniger Zucker als Vollmilchschokolade. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass dort hauptsächlich Zucker enthalten.

Zu den Inhaltsstoffen zählen neben den verschiedenen Arten von Zucker in der Regel noch Farb- und Aromastoffe sowie unter Umständen verschiedene Fette.

Bei den Zuckerarten unterscheiden die Hersteller zwischen den Einfach- und Zweifachzuckern. Glukose oder Traubenzucker ist beispielsweise die Grundlage für Schaumküsse. Zweifachzucker ist handelsüblicher Kristallzucker. In Süßigkeiten für Diabetiker wird dieser oft durch Fruchtzucker ersetzt. Damit soll der schnelle Anstieg des Blutzuckers verhindert werden. Oft wird der Zucker auch durch verschiedene Süßstoffe ersetzt.

Die Sache mit den Süßstoffen

Allerdings stehen Süßstoffe im Verdacht Verdauungsstörungen auszulösen oder abführend zu wirken. Zudem ist die Wirkung von Süßstoffen auf den Körper nach wie vor nicht endgültig geklärt. Auch die Langzeitforschung fehlt was Süßstoffe angeht komplett, sodass man im Zweifel lieber auf naturgegebene Süßungsmittel zurück greifen sollte.

Süßigkeiten bitte nur in Maßen genießen

Der in Süßspeisen enthaltene Zucker kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen. Da sind zum Einen die langfristigen Folgen für den Stoffwechsel und die damit verbundenen Gewichtsprobleme. Der Körper nimmt beim Verzehr nur Kalorien in reiner Form zu sich. Das geschieht bei vergleichsweise wenig Volumen. Der Blutzucker steigt und wird meist schnell mit Insulin abgebaut. Die Folge ist Heißhunger. Der Zucker ist darüber hinaus die Hauptursache für Karies.

Am Ende ist es wie mit so vielen Dingen im Leben, das Maß ist entscheidend!