Meeresfrüchte ist ein Begriff, der eine Vielzahl von Tieren aus dem Meer bezeichnet, die den Speiseplan vieler Menschen bereichern. Einige der klassischen Meeresfrüchte sind Delikatessen, die einen hohen Preis erzielen und nicht zu jeder Jahreszeit käuflich erwerbbar sind. Zu den Meerestieren gehören zum Beispiel die Kopffüßler, Muscheln und Schnecken, sowie viele verschiedene Krebstiere.

Welche Meeresfrüchte gibt es & wo kommen sie her?

Viele Meeresfrüchte stammen aus mediterranen oder exotischen Breiten. So bietet Deutschland bei den Krebstieren zwar den Flusskrebs, die Nordseekrabbe und Taschenkrebse. Weitaus bekannter sind aber die exotischeren Artgenossen wie Scampi, Hummer oder Langusten. Zu den Muscheln zählt die Auster, die weltweit als Delikatesse gehandelt wird. Unter Kopffüßler werden Tintenfische, Kalmare und Kraken zusammengefasst. Diese Tiere werden in mediterranen Gegenden und vor allem in Asien verzehrt.

Welche Inhaltsstoffe haben Meeresfrüchte?

Meeresfrüchte sind Lebensmittel, die in der Regel leicht bekömmlich sind und im Verhältnis zur Masse wenig Kalorien enthalten. Achtet man auf die Qualität der Lebensmittel, also vor allem den äußeren Zustand (Farbe und Textur) und den Geruch des Lebensmittels, kann man nicht ausreichend frische Ware gut erkennen.

Meerestiere enthalten sehr hochwertiges Eiweiß mit einem Anteil zwischen 15 und 20 Prozent. Dieses enthält viele lebenswichtige Aminosäuren. Der Fettanteil besteht aus den wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die auf den Körper eine entzündigungshemmende Wirkung haben und gleichzeitig Thrombosen vorbeugen können. Omega-3-Fettsäuren halten nachweislich die Blutgefäße elastisch und senken den Triglycerid und LDL-Spiegel.

Darüber hinaus enthalten Meeresfrüchte eine Vielzahl von Mineralstoffen und Spurenelementen. Schon eine Portion reicht in der Regel aus, um zum Beispiel den Tagesbedarf an Jod, Zink und Selen zu decken. Während Selen und Zink bei der Bekämpfung der freien Radikalen helfen, ist Jod immens wichtig für eine gesunde Schilddrüse. Außerdem enthalten Meeresfrüchte eine Vielzahl an verschiedenen Vitaminen. Dazu zählen Vitamin A und einige B-Vitamine, die beispielsweise Alzheimer vorbeugen helfen. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Eisen, Kalium, Natrium, Phosphor und Magnesium. Auch hier gilt die Faustregel, dass eine Portion bereits den Tagesbedarf dieser Spurenelemente abdeckt.