Gemüse wird in verschiedene Arten unterteilt. Blattgemüse sind vor allem Salate, Spinat, Mangold und Löwenzahn sowie verschiedene Kohlsorten. Zu den Blütengemüsen gehören Artischocke und Zucchini. Unter dem Begriff Fruchtgemüse werden unter anderem Kürbisse und Tomaten geführt. Knollengemüse wie Sellerie und Meerrettich zählen zu den Wurzelgemüsen. Bohnen, Linsen und Erbsen fallen unter die Kategorie Hülsenfrucht.

Warum ist Gemüse so gesund?

Während Obst oft viel Zucker und Fruchtsäure enthält, wirken sich viele Gemüsesorten positiv auf unseren Basenhaushalt aus. Dank seiner Ballaststoffe erfüllt das „Grünzeug“ auch wichtige Funktionen bei der Verdauung. Zudem ist es kalorienarm und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Diese sind es, die Gemüse so bedeutsam für eine gesunde Ernährungsweise machen. Insbesondere Vegetarier und Menschen, die sich vegan ernähren, finden in Gemüse und Obst zuverlässige Lieferanten lebenswichtiger Vitalstoffe.

Welche Inhaltsstoffe hat Gemüse?

So sind Kartoffeln reich an Kohlenhydraten, enthalten neben den Vitaminen A, B, C und E auch eine Vielzahl an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Calcium, Natrium, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Selen. Avocados sind sehr nahrhaft und liefern uns die Vitamine D und K sowie verschiedene Aminosäuren. Rote Bete weist einen hohen Anteil an Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäuren auf. Die jungen Blätter von Roter Bete eignen sich außerdem hervorragend zur Ergänzung von grünen Salaten. Und manche Gemüsesorten – wie Gurken oder Tomaten – versorgen uns dank ihres hohen Wassergehalts zusätzlich mit Flüssigkeit, weshalb sie vor allem an heißen Tagen zu empfehlen sind.

Wie sollte man Gemüse am besten zubereiten?

Die Verwendung tiefgekühlter Gemüsesorten ist unbedenklich. Durch die Tiefkühlung werden die Vitamine konserviert und bleiben so erhalten. Da ein zu langes Garen entzieht allerdings wichtige Vitamine und Mineralstoffe, daher sollte es nur kurz gedünstet werden. Am empfehlenswertesten ist es, das Gemüse roh zu verzehren. Ob als Salat, als Belag auf einem Butterbrot oder als frisch gepresster Gemüsesaft – der Tagesbedarf kann dabei auf vielfältige Weise gedeckt werden. Wie wäre es beispielsweise mal mit einem Teller voller frischer Paprika, Gurke, Radieschen, Tomaten und Möhren zum Fernsehabend?