Handelsüblicher Haushaltszucker wird aus der Zuckerrübe oder dem Zuckerrohr gewonnen. Dieser süße Stoff ist, in der Patisserie, sowie beim Backen, aus der Küche nicht wegzudenken. Auch in anderen Bereichen findet Zucker häufig Verwendung. Beispielsweise werden Früchte, seit je her, mithilfe von Zucker für einen sehr langen Zeitraum haltbar gemacht. Ein klassisches Beispiel für diese Art der Konservierung ist die Marmelade. Dennoch sollte nicht zu viel von dem weißen Süß konsumiert werden.

Wie viel Zucker ist gesund?

Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift! Laut einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2015 sollte dem Körper, nicht mehr als zehn Prozent der benötigten Energie, über die Einnahme von Zucker zugeführt werden. Das entspricht in etwa einer Menge zwischen 40 und 60 Gramm Zucker pro Tag. Jedoch ist dabei zu beachten, dass in den meisten Lebensmitteln, die wir täglich konsumieren bereits eine Menge dessen enthalten ist. Dieser „versteckte“ Zucker kann bei übermäßigem Konsum eine Art Suchtverhalten auslösen. Es wirkt nämlich in den gleichen Hirnarealen/ Belohnungszentren wie auch Heroin. Natürlich sind beide Stoffe nicht 1:1 vergleichbar, aber jahrelanger und übermäßiger Konsum kann bspw. beim späteren Verzicht auch gewisse Entzugserscheinungen auslösen.

Raffinierter Haushaltszucker liefert dem menschlichem Körper zwar schnell pure Energie, dafür aber keinerlei Nährstoffe, und schon gar keine Vitamine. Der menschliche Körper ist sogar in der Lage die Kohlenhydrate in pflanzlichen Lebensmitteln aufzuspalten, um so an den benötigten Zucker zu gelangen. Daher ist eine Zufuhr von außen gar nicht zwingend erforderlich.

Wo kommt unser Zucker her?

Zu den weltweit wichtigsten Exporteuren von Zucker zählt, das südamerikanische Land, Brasilien.
Die kristalline weiße Variante ist die bekannteste Form des Zuckers, er bildet den Grundstoff für Würfel- und Puderzucker. Allerdings gibt es neben dieser Form auch noch andere. Beispielsweise Kandis oder braunen Zucker. Letzteren gibt es in unterschiedlichen Körnungen (grob und fein).

Welche Zuckersorten gibt es?

Es gibt allerdings noch andere Zuckersorten, neben dem kristallinen Haushaltszucker. Zu den bekanntesten zählen selbstverständlich die Fructose (Fruchtzucker), sowie die Lactose (Milchzucker). Doch es gibt auch noch weitere. Zum Beispiel den Traubenzucker (Dextrose), dieser ist nicht nur Hauptbestandteil im Honig, sondern fließt auch als Blutzucker durch unsere Adern.