Wer trotz des warmen Wetters nicht auf Kaffee verzichten möchte, für den gibt es die perfekte Alternative: Cold Brew.

Anders als bei der herkömmlichen Filterkaffeezubereitung, gerät der gemahlene Kaffee beim Cold Brew nie mit heißem Wasser in Kontakt. Dementsprechend entfaltet er auch weniger Säure- und Bitterstoffe und ist so auch bekömmlich für Leute mit empfindlichem Magen.

Wer jetzt denkt, bei der Cold Brew-Methode würde der Kaffee einfach nur mit kaltem Wasser aufgegossen und direkt getrunken werden, den müssen wir enttäuschen. Der Zubereitungsvorgang ist etwas (zeit-) aufwändiger, als der des heißen Filterkaffees.

Zuerst mischt man in einem Gefäß kaltes Wasser mit frisch gemahlenem Kaffeepulver, das Gefäß wird abgedeckt und das Gemisch zieht bei Raumtemperatur 12 Stunden lang. Nach der Ruhezeit sollte das Kaffeegemisch gründlich gefiltert werden. Das Ergebnis ist ein kräftiges Kaffeekonzentrat, was bis zu zwei Wochen haltbar ist. Da es aber relativ schnell an Aroma verliert, sollte man seinen Kaffee zeitnah genießen. Entweder mit kaltem Wasser aufgegossen, für eine milde Erfrischung, oder ganz klassisch, mit heißem Wasser. Als Mischverhältnis eignen sich zwei Teile Wasser zu einem Teil Kaffeekonzentrat.