Ein weiterer Trend aus New York erobert ganz langsam aber sicher auch Berlin: die Knochenbrühe, oder auch Bone Broth. Back to the roots heißt es bei diesem Food-Trend, denn Knochenbrühe ist nichts Neues.

Schon zu Großmutters Zeiten wusste man, dass die flüssige Geschmacksbombe ein echtes Heilmittel ist, was durch seine reichhaltigen Inhaltsstoffe das Immunsystem stärkt.

Knochenbrühe aus New York

In New York gilt die Brühe schon als das In-Getränk schlechthin. Für die Suppe im Pappbecher reihen sich die New Yorker zur Mittagszeit gern mal in die langen Schlangen vor den Ausgabefenstern ein.

Aber was ist drin, in dem vermeintlichen Wundergetränk? Neben bis zu 18 Stunden lang ausgekochten Markknochen von Tieren aus grasgefütterter Zucht kommen noch Zwiebeln, Sellerie und ein Extraschuss Knochenmark in den Sud. Für das Feintuning können dann noch weitere Zutaten wie Pilze, Ingwer oder Chilliöl, je nach Geschmack, hinzugefügt werden. Unsere Lieblingsvariante ist bislang die Zugabe von Butter und Ingwer – zusammen mit der Knochenbrühe wird sie gut durchgemixt, sodass sich alle Bestandteile gut miteinander verbinden. Es hört sich erstmal vielleicht absurd an, aber die Kombi schmeckt unheimlich lecker!

Auslöser des Brühetrends ist übrigens die Paleo-Diät, die empfiehlt Knochenbrühe zu trinken, um dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe zu liefern.

Was macht die Knochenbrühe so gesund?

Hintergrund ist, dass durch die lange Zubereitungszeit Stoffe, wie Kollagen und Glukosamine, aus den Knochen herausgelöst werden, an die man sonst nicht so leicht heran kommt. Zusammen mit den Mineralstoffen Kalzium, Magnesium, Kalium und verschiedenen Aminosäuren kann die Knochenbrühe das Bindegewebe, Knochen und das Verdauungs-/ und Immunsystem positiv unterstützen.

Die Bone Broth ist also nicht nur lecker, sondern auch noch richtig gesund!