Fette Sau BBQ? Mitten in New York? Ja, du liest richtig. Deutschland und demzufolge auch deutsche Restaurantnamen sind im Big Apple ziemlich angesagt. Kein Wunder, steht Made in Germany doch nach wie vor für Qualität und so soll auch der Name „Fette Sau“ dem passionierten Fleischliebhaber signalisieren, dass vor Ort hochwertiges Fleisch angeboten wird.

Fette Sau | Fleisch in Hülle und Fülle

What a surprise, aber Veganer und Vegetarier haben in dem Restaurant nichts zu lachen. 😉 Die Fleischeslust wird zelebriert, Gemüse gibt es höchstens als Side Dish. Die verschiedenen Fleisch-Varianten werden pro Pfund bezahlt (23,00 – 29,00 USD) und direkt an der Theke bestellt, denn in der Fetten Sau ist Selbstbedienung angesagt.

Wir bestellten Rippchen, Black Angus und Pulled Pork. Tja, was soll ich sagen, die Jungs von der Fetten Sau haben es einfach drauf. Das Fleisch war saftig, zart und richtig lecker. Auf dem Tisch stehen verschiedene Soßen, die ihr aber eigentlich gar nicht braucht, denn das Fleisch selbst hat einen ganz tollen Eigengeschmack. Aber wenn du eine Soße probieren möchtest, empfehle ich dir die BBQ-Soße.

Dazu bestellten wir Saure Gurken, Bohnen und Spicy Brokkoli. Man mag es kaum glauben, aber auch der Brokkoli war unfassbar lecker. Wirklich gut. Die Beilagen liegen preislich zwischen 3,00 – 7,50 USD.

Transparenz wird groß geschrieben

Wen du wissen möchtest, von welchem Bauern das Fleisch kommt, dass du gerade isst, schau auf der Website nach. Die Fette Sau listet die Bezugsquellen des Fleisches dort penibel auf. Aber allen gemein ist, dass das Fleisch Bio-Qualität hat und von kleinen kleinen familiengeführten Farmen stammt. Kein Chance für die katastrophalen und verachtenden Tierfarmen, die Fleisch in Massenproduktion herstellen. So schmeckt es auch gleich noch viel besser, oder?

Atmosphäre in der Fetten Sau

Wir hatten wirklich Glück, denn vor uns standen vielleicht 10 Leute in der Schlange. Der Innenraum wird bestimmt durch lange Holzbänke, an denen auch lockere kleinere Gruppen zusammen sitzen können. Auch vor dem Restaurant gibt es noch ein paar Sitzmöglichkeiten, allerdings ist die Atmosphäre drinnen authentischer und wie ein roter Faden.

Die Zapfhähne sind aus Fleischermessern, überall sind urige Holzmöbel und an den Wänden klärt eine Wandmalerei über die Fleischstücke auf. Abends ist es recht dunkel in dem Laden, denn es gibt nur ein paar Lampen, die eher schummriges Licht ausstrahlen.

Fazit zum Restaurant Fette Sau

Ein cooler Laden mit richtig leckerem Fleisch. Ein Besuch im Restaurant Fette Sau gleicht schon fast einem Erlebnis, weil dort einfach so viel los ist. Ergo wenn ihr Fleisch mögt, fahrt nach Brooklyn und geht dort essen.