Das Rezept für die Arabische Freundin hab ich von einer Freundin aus Hamburg (Ulli, falls du das liest… der Dank geht an dich ♡ ). Das Originalrezept ist eigentlich mit Frischkäse aus Kuhmilch. Da ich mich zu der Zeit aber noch komplett vegan ernährt habe, hat Ulli es in der veganen Variante zubereitet.

Seitdem ist es mein Lieblingsmitbringsel zu Grillparties oder @home-Brunches oder eben einfach immer dann, wenn es heißt: Wer bringt denn was mit? Und bislang war der Dipp immer der absolute Renner.

Die Mengenangaben sind, bis auf den Frischkäse, alles circa-Angaben, weil ich das Rezept immer Pi-Mal-Daumen zubereite. Aber so in etwa sollte das passen 😉

Ganz wichtig: Die Arabische Freundin sollte im Idealfall einen Tag vorher zubereitet werden, damit alles gut durchziehen kann.

Nice to know: Datteln sind für viele Mensch einfach nur süß und eine willkommene Nascherei aus der Natur. Dabei steckt, neben Mineralstoffen und B-Vitaminen, auch Tryptophan in der kleinen Frucht. Tryptophan sorgt für einen ausgeglichen Schlaf-Wach-Rhythmus. In der ayurvedischen Ernährlungslehre gelten Datteln übrigens als Aphrodisiakum 😉


Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Küchenrichtung: Vegan, Glutenfrei

Zutaten:

  • 250 g veganer Frischkäse (z.B. von Heirler)
  • ca. 180 g getrocknete Datteln
  • ca. 40 ml Olivenöl
  • ca. 1 gehäufter TL Currypulver
  • ca. 2 EL schwarzer Sesam

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Zubereitung

Schritt 1:

Als erstes knöpfen wir uns die Datteln vor. Wenn ihr die einkauft, nehmt lieber etwas festere/ trockenere, denn die lassen sich zum einen besser schneiden und zum anderen später besser streuen.

Die Datteln werden längs geviertelt und dann in kleine Stückchen geschnitten.

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Schritt 2:

Das Olivenöl – und hier empfehle ich lieber 1 Euro mehr auszugeben, denn der Geschmack des Olivenöls trägt wesentlich zum Endergebnis bei – wird mit dem schwarzen Sesam (bekommt man in jedem Asia Laden) und dem Currypulver vermengt. Je nach Menge & Art des Currypulver wird es etwas schärfer oder eben nicht.

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Schritt 3:

Zuletzt verrührt ihr noch den veganen Frischkäse, denn ähnlich wie beim Sojajoghurt ist die Konsistenz erstmal etwas stückelig und klumpig, daher einfach so lange rühren, bis es eine cremige Masse wird. 

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Schritt 4:

Und nun gehts los 😉 Ihr braucht ein Gefäß, dass gut verschließbar ist und mehr hoch als breit – zumindest für die ersten paar Male, weil es sich besser schichten lässt.

Alle Zutaten werden abwechselnd in das Gefäß eingefüllt. Ich starte immer mit einer Schicht Frischkäse, streue dann Datteln darauf und träufel darüber das Ölivenöl-Gemisch. Das geht so lange bis entweder das Gefäß voll ist oder die Zutaten alle 😉

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Schritt 5:

Bei letzten Schritt könnt ihr euch recht entspannt zurücklehnen.. das das Töpfchen und sein Inhalt müssen jetzt ruhen wie ein guter Hefeteig. Ich lasse alles immer eine Nacht durchziehen.

Bevor der ganze Spaß serviert wird, nehmt ihr euch einen großen Löffel und rührt ein mal alles durch. Anschließend füllt ihr alles in eine hübsche Schüssel und dann ab aufs Brot damit. Ihr könnt es auch als Gemüse-Dipp nutzen oder zum Fleisch – wie ihr mögt.

Lasst es euch schmecken 🙂

 

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